Ärger um Madonna in Berlin. Für zehn Tage wohnt die Diva im Berliner Soho House und verärgert dort die Mitglieder. Nicht nur einige Besucher wurden laut "B.Z." aus dem "Club" geschmissen, sondern auch einige Gerät aus dem hauseigenen Fitnessstudio entfernt. Am Mittwochabend mussten nach 22 Uhr alle Gäste den Club und Poolbereich verlassen. Offenbar war das der Wunsch von Madonna.
Gründungsmitglied Pro. Jo Groebl ist von der Aktion weniger begeistert. Gegenüber "B.Z." sagte er: "Wenn man das mit Ankündigung gemacht hätte, wäre es völlig in Ordnung gewesen. Aber nur weil eine Diva eine Laune hat, seine anderen Gäste zu vergraulen, das ist nicht okay."
An Platzmangel kann es nicht gelegen haben, denn Madonna soll den kompletten sechsten Stock und 20 Zimmer für sich gemietet haben.
Promi-Expertin Bea Peters ist sich sicher: Madonna hat da offenbar etwas falsch verstanden. Die "B.Z."-Redakteurin sagte gegenüber "BILD": "Ich glaube, Madonna dachte, weil sie Teile des 'Sohos' gemietet hat, wäre dort niemand anderes neben ihr. Sie will nicht, dass jemand auf dem Flur oder wo auch immer ihr wahres Gesicht sieht. Sie muss ziemlich sauer gewesen sein, dass in dem Laden lauter Leute gefeiert haben."
Der Club wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern. Von einer geschlossenen Veranstaltung wird gesprochen. Weitere Kommentare möchte man nicht abgeben. Schon jetzt kann man sicher sein: Die Gäste werden auch in den nächsten Tagen mehrfach verprellt. Der Ruf des exklusiven Location dürfte darunter enorm leiden. Vor zwei Jahren gab es bereits erste Schlagzeilen wegen einer verschärften Internetzensur. Diese wurde kurz danach aufgehoben.
Foto: Angela M. Arnold