Google hat eine Antwort auf Facebook gestartet: Mit Google+ soll dem Riesen-Erfolg von Facebook Konkurrenz gemacht werden, wird im Google-Blog verkündet.
Look und Feel erinnern stark an Facebook, oberstes Element ist die Share-Leiste, mit der man wie bei Facebook Statusnachrichten, Fotos, Videos und Links teilen kann. Doch wer was zu lesen bekommt, ist komplett neu strukturiert: Es gibt keine Freundeslisten mehr, sondern +Circles. Das sind die verschiedenen Freundes-, Kollegen- und Bekanntenkreise, zu denen man gehört - und die dann auch nur spezifische Infos zu sehen bekommen.
Bei Google + greifen mehrere Bereiche ineinander über: +Sparks liefer die News, für die man sich interessiert." In +Huddle trifft man sich zum Textchat, bei +Hangouts zum browserbasierten Videochat. Natürlich gibt es bereits auch eine +Mobil-App für Android-Geräte, mit der Teilnehmer zum Beispiel Handy-Fotos hochladen und ihren Standort mitteilen können. Eine App für Google+ auf dem iPhone dürfte bald folgen.
Passend zum Start von Google+ (derzeit nur mit Einladung) wird jetzt auch der +1 Button eingeführt, das Pendant zum "Gefällt mir" auf Facebook. Ob Google+ dabei an die Erfolge von Facebook anknüpfen kann, ist zweifelhaft: Ein Netzwerk ist auch immer ein natürliches Monopol. Warum sollten also die Nutzer von Facebook zu Google wechseln, wenn eh jeder bei Facebook ist? Die Schlacht dürfte weniger spannend werden, als viele Hoffen.

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