Die neue RTL-Doku "Mietprellern auf der Spur" steht unter heftiger Kritik. Bereits mehrfach wurde die Glaubwürdigkeit der Sendung in verschiedenen Internetforen in Frage gestellt. Die gezeigten Szenen wirken oft zu extrem. Nun erheben ehemalige Protagonisten schwere Vorwürfe gegen die Produktion. Sollten die Behauptungen zutreffen, könnte das der Karriere von Moderatorin Vera Int-Veen erheblichen Schaden zufügen.

Die Familie aus der letzten Folge sagte gegenüber BILD: „Wir haben die Wohnung sauber hinterlassen. Die Produktionsfirma hat den Müll und Dreck in unsere alte Wohnung geschafft. Dafür gibt es sogar Zeugen.“

Offenbar wurde einem der Nachbarn sogar Geld angeboten, damit dieser den Dreck in die Wohnung schafft.

Der Ruf der Familie sei nach der Ausstrahlung ruiniert. RTL bestreitet die Vorwürfe. Sprecher Christian Körner sagte gegenüber BILD: „Die Täter wollen sich als Opfer darstellen, nachdem sie öffentlich mit ihren Taten konfrontiert wurden. Zentrales Thema der Sendung waren nicht Müll, sondern Hundekot und Urin, die die Wohnung nahezu ruiniert haben. Jedes Bild, das bei RTL zu sehen war, zeigt den Originalzustand, in dem die Wohnung vorgefunden wurde.“

Vera Int-Veen geht davon aus, dass der Ort in der Regel so ist, wie das Team ihn vorfindet. Das letzte Wort ist offenbar noch nicht gesprochen, denn die Familie hat einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Der soll nun überprüfen, ob ein Schadenersatzanspruch für die Familie besteht.

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